Stadtkirche St. Peter Sonneberg – Geschichte und Geschichten

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Beschreibung

Die Chronik der Kirchengemeinde Sonneberg, beginnend mit der Laurentiuskirche, der Kappel, der Kirche St. Johannis Baptistae bis zur Stadtkirche St. Peter.
Ereignisse, Begebenheiten und Geschichten bis in die heutige Zeit.

„Auch wenn unser Land reich an berühmten und stolzen Baudenkmälern ist, so kann eine Kirche kaum anmutiger und schöner inmitten ihrer Stadt gelegen sein, als Sonnebergs Stadtkirche St. Peter.“ So lesen wir es in den Kirchenakten zur 100-Jahrfeier unserer Stadtkirche vom 23. September 1945.

Am 27. August 1840 legte ein großer Stadtbrand die Stadt Sonneberg mit ihrer Kirche St. Johannis Baptistae in Schutt und Asche. Sie befand sich am jetzigen oberen Markt.
Beim Wiederaufbau der Stadt beschloss man aus Platzmangel und ­Sicherheitsgründen, die Kirche nicht mehr an ­gleicher Stelle zu errichten.Der damals regierende Herzog Bernhard Erich Freund von Sachsen-Meiningen legte bei seinem 2. Besuch nach dem Brand den Bauplatz außerhalb des damaligen Stadtgebietes fest. Nach dem Bau der neuen Kirche sollte sich die Stadt strahlenförmig von diesem Punkt aus ausdehnen.

Als Architekt für die Kirche wurde Karl Alexander von Heide­loff – kgl. Konservator aus Nürnberg – gewonnen. Prof. Heideloff war ein vielseitiger Baumeister und zeichnete sich durch Kirchenbauten und Restaurierungen aus (Protestantische Kirche von Ingolstadt, Ritterkapelle in Haßfurt – auf dem dortigen Friedhof liegt er auch begraben).

Am Pfingstsonntag, dem 11. Mai 1845, wurde das Gotteshaus nach einer reinen Bauzeit von nur 18 Monaten in Gegenwart des Herzogs eingeweiht.
Die Vorderfront unserer Stadtkirche ist der St. Lorenz Kirche zu Nürnberg nachempfunden und liegt 425 m über dem Meeresspiegel. Beide Türme sind 45 m hoch. Erbaut wurde die Kirche aus hellem Sandstein. Im Inneren sind die ­Säulen, Emporen und die gesamte Deckenkonstruktion aus Holz, doch durch die Verkleidung mit Gipsstuck entsteht der Eindruck, es handle sich um Stein.

Unser Hochaltar und die Kanzel wurden vom Sonneberger Bildhauer Gottlieb Hartung ge­schaf­fen. Den blauen Himmel im Altar­raum zieren 1150 goldene Stuck­sterne.
Ein Unikat ist der Kron­leuchter. Er besteht aus Pappmaché und symbolisiert die Ver­bundenheit der Sonneberger Spielzeugindustrie mit ihrer Kir­chengemeinde.

Fünf Buntglasfenster schmücken den Chor. Die drei mittleren Fenster wurden nach Entwürfen von Moritz von Schwind (Maler der Elisabeth-Fresken der Eisenacher Wartburg) von der Fa. Burkhardt München gearbeitet. Sie entstanden im ­Jahre 1891 und wurden von Herzog Georg gestiftet. Es handelt sich um die Taufe Jesu im Jordan, die Verklärung ­Christi und das Abendmahl der Emmaus-Jünger. Das rechte Fenster wurde von der verw. Königin Adelheid von Großbritannien (geborene Prinzessin von Sach­sen-Meiningen-Hildburg­hausen) gestiftet. Entworfen hat es Prof. Heideloff und ausgeführt wurde es 1847 vom Sonneberger Zeichenlehrer ­Nicol Horn. Es zeigt verschiedene Wappen, die von Engeln gehalten werden. Das linke Fenster wurde von der Kirchengemeinde Sonneberg gestiftet und hat die Anbetung Christi durch die Hl. Könige zum Thema. Es wurde den Schwind’schen Fenstern angeglichen.

Die heutige ­Orgel stammt von der Firma Sauer/Frankfurt a.d. Oder aus dem Jahre 1925. Sie hat 42 klingende Register und wird pneumatisch betrieben.
Sie wurde bis heute schon dreimal umgebaut.

Inhalt:
Geschichte von Sonneberg
Stadtbrand 1596 und 1840
Gerette Objekte aus der abgebrannten alten Stadtkirche
Entwürfe, Finanzierung, Vorbereitung zum Bau der neuen Stadtkirche
Stiftungen für die neue Kirche, Ausstattung
Altarraum
Bilder im Altarraum
Himmel
Kronleuchter
Plattenbelag
Buntglasfenster
Orgel
Glocken
Uhr
Ornamentik und Symbolik
Aus alten Kirchenakten
Friedhof
Cella antiqua
Geschichte des Pfarrhauses und des evang. Kindergartens
Friedensgebete 1989
Vikare, Kaplane und Pfarrer von Sonneberg (1279 bis heute)
Kantoren und Organisten von Sonneberg (1544 bis heute)
Schulmeister von Sonneberg (1518 bis 1724)
uvm.

Zahlreiche Abbildungen in Farbe und sw.

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Das Buch ist erhältlich beim amicus-Verlag, der Buchhandlung Sonneberg GmbH | Ernststraße 2 | 96515 Sonneberg, Tel.: 03675 702992
und bei der Autorin Stefanie Oberender, Tel.: 0176 78111179.

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Oberender Stefanie